Grundprinzpien

  • Zwei Bewegungen zur gleichen Zeit, z. B. Block und Konter.
  • Blockaden werden nur zur Unterstützung der Ausweichbewegung ausgeführt, und gelten daher mit diesen Bewegungen als eine Aktion.
  • Keine statischen Bewegungen, d.h. zu jeder Technik gehört auch eine Bewegung.
  • Attackieren immer nach dem hoch - tief Prinzip.
  • Unterrichten des 12er-Schlagsystems.
  • Traditionelle Kata werden zur Erhaltung der alten Traditionen unterrichtet.
  • Schwerpunkt einer jeden Veteidigungstechnik liegt auf dem Ausweichen (Taisabaki) und nicht auf der Blockade.
  • Es muß immer in Kombinationen geübt und auch gedacht werden, nicht in Einzeltechniken.
  • Bei allen Techniken im Angriff wird permanenter Druck auf den Gegner ausgeübt.
  • In jeder Verteidigungssituation ist es das oberste Ziel, die so genannte Zentrallinie zu beherrschen.
  • Ziel des Unterrichts muß es sein, dem Übenden zu vermitteln, welche Techniken zusammen "fließen".
  • Denke immer wie ein Schachspieler; konzentriere Dich nicht nur auf die erste Technik, sondern plane schon die nächsten Bewegungen im Voraus.
  • Übe so oft wie möglich nicht nur die Idealphase einer Kombination, sondern spiele mit allen Varianten der „What if“ Phase.
  • Angriffe werden immer zu den Vitalen Punkten ausgeführt, soweit möglich gilt dies auch für Verteidigungstechniken.
  • Ziel einer jeden Aktion ist es, das Gleichgewicht des Gegners zu brechen, um ihn kontrollieren zu können. Dies kann u.a. durch Feger, Würfe oder so genannte Leglocks geschehen.
  • Es wird als die Pflicht eines jeden ernsthaften Schülers angesehen, daß er sich mit der Geschichte und der Kultur der Kampfkunst beschäftigt.
  • Bedenke immer: Angriff ist in vielen Situationen die beste Verteidigung.
  • Sehe Blocktechniken nicht nur als Block, sondern auch als Angriffstechnik; das gilt im umgekehrten Sinne auch für Angriffstechniken!
  • Unterschätze niemals eine Situation oder einen Gegner; vergiß dabei nie, dass Du immer Dein größter Gegner sein wirst.

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